News Ergotherapie Martina Gebhard

Finn ein 14 Jahre alter Junge mit Autismus, hat diesen beeindruckenden Poetry Slam geschrieben und ich denke, er spricht damit vielen aus dem Herzen.

Vielen Dank an Finn, dass ich diesen Text veröffentlichen darf.

 

Meine Gedanken explodieren, 

doch irgendwie,

da will ich alles ausprobieren.

Mein Kopf der ist so voll,

doch ist das wirklich so toll?

Nein!, 

es verletzt mich nur,

Corona achtet nicht auf meine Uhr

Meine Uhr, nach der ich Reisen will

Und nicht mehr Finn sonder Phil sein will.

Ein anderer Mensch, 

weg vom ganzen Chaos,

denn auch wenn ich mich kneife

hat die ganze familie eins an der Pfeife

Seit 1 Jahr jetzt schon,

hocken wir zusammen,

und die Enge ist ganz vorne an,

Ich habe das Gefühl,

das ganze tut mir nicht gut,

ich sehe schon den Nachbarshund wie ers tut.

Was wird er tun?

Ich weiss es nicht!,

doch ist es meine Pflicht?,

Es kommt mir so vor,

durch die Langeweile,

dass ich zu allen Problemen eile.

Ist es der Drang?

Oder bin ich in mir gefangen?

Ach das macht kein Sinn,

Doch so gehts mir gerade, dem Finn.

Die Wirre, und die Situation,

lassen mich viele Dinge tun,

ich dachte nie das ich ein Poetry Slam schreibe,

ich dachte gedichte sind immer meine feinde,

doch irgendwie da machts mir spass,

fast genau so wie Gras,

Wahrscheinlich ist das alles wirr,

doch schreiten wir vor oder zurück,

in diesen grausamen Zeiten.

Ich weiss nicht wies mehr geht,

doch meine Mutter weiss es ,

die mich pflegt.

Wo ist meine Struktur hin?

Was hast du mit der gemacht?

Dir geht’s nicht gut in den Zeiten,

doch irgendwie musst du damit zurecht kommen,

und irgendwann wirrst du dich mal wieder sonnen,

nicht nur für die haut,

sondern auch für die Seele,

ist das eine grosse Pflege

 

Latein

Latein, Latein was ist nur los?

So langsam muss ich wirklich los.

So viel und so alt,

doch was mache ich bald?

Es ist nicht nur mehr Prädikat, Substantv, Adjektiv

Sondern wörter, wie introspektiv.

So wenig grammatik und nicht einfacher als Mathematik,

die vielen Tabellen,

sind nicht merh naturell,

die ganzen deklinationen, 

aber auch so viele Kombinationen.

Seit wann ist das so viel und schwer geworden,

ich könnte mich ermorden.

Doch irgendwie da macht Latein auch Spaß,

ich gab vollgas.

Alles auswendig lernen,

und versuchen nicht zu verlernen.

Und da machte es aufeinmal Klick,

ich verstand es und es ergab Sinn,

das war mein erster Win!

Doch dann, 

auf einmal war alles anders,

und auch woanders!

Wo ist das Nomen geblieben, in einem 15 Wörter Satz,

es war einfach für die Katz.

Ich hatte nicht gelernt,

und leider verlernt.

Alles von vorne,

ich hatte das gefühl mich stach eine Federhorne.

Alles war durcheinander,

auch mein Kopf,

war einfach ein Dummkopf,

doch mit viel Arbeit,

habe ich es mir wieder erarbeitet.

Die Römer,

waren nicht mehr Gegenströmer,

ganz im Gegenteil,

sie waren mein Truppenteil.

Ab jetzt an arbeiten wir zusammen,

und werden uns nie wieder verbannen.

Da schwöre ich drauf,

und heb mein Glas mit Caesar,

auf einem von caesars griechischen Basars.

Nun kommt die Arbeit,

ich bin bereit?

Ich weiss es nicht,

doch ich hoffe es erscheint ein Licht.

Na, das wird schon werden,

sonst müsste ich mich bewerben,

zum sterben.

Natürlich meint ich das nicht ernst,

ich wird mich bemühen,

und hoffentlich danach blühen.

 

 

 

 

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